Por Alejandro Rigatuso, Fundador y Director de Fundación Loros
Am 27. April, in jenem schattigen Korridor, der sich zwischen dem Haus Paraíso und dem Sektor der Guardianes erstreckt, betraten drei tamandúas mexicanas zum ersten Mal den Boden der Fundación Loros. Gebracht hatte sie das CAV del EPA — das Centro de Atención a la Fauna Silvestre der Umweltbehörde von Cartagena — und in Empfang genommen wurden sie von Alberto, Carlos und Omar, gemeinsam mit Lorena, der Tierärztin, die den Prozess von der anderen Seite begleitet hatte.
Es waren drei: ein einzelnes Adulttier und ein Weibchen, das seinen Nachwuchs trug. Als die Transportbehälter geöffnet wurden, zögerten die Tiere keinen Moment. Alle drei erklommen sofort den Mangobaum, der dort stand, als wüssten sie genau, wohin es sie zog — diese gekrümmten Krallen, geschaffen, um Borke zu umschlingen, fanden ihren natürlichen Platz zwischen den Ästen.
Die tamandúa mexicana, mit ihrem zweifarbigen Fell aus Schwarz und blassem Gelb, ist eine stille Erscheinung in den Wäldern der kolumbianischen Karibikküste — nächtlicher als tagsüber, eher scheu als auffällig. Zu sehen, wie sie im Laubwerk des Mangobaums verschwanden, die Mutter mit dem Jungtier fest an ihrem Rücken geklammert, war der schlichte und vollkommene Abschluss eines Feldnachmittags.
Sobre el autor
Alejandro Rigatuso · Fundador y Director de Fundación Loros
Alejandro Rigatuso kam zur Fundación Loros nach Jahren als Vizepräsident für Growth Marketing bei Toptal und brachte einen unkonventionellen Blick mit: Er erkennt am Zustand eines Tieres an den Augen, „hell und weit geöffnet". Lorenzo, der erste freigelassene Papagei, mehrmals wieder eingefangen und immer wieder in die Freiheit entlassen, hat ihn für immer geprägt. Bei Sonnenuntergang, gegen halb sechs, findet man ihn am Mirador de las Ciénagas oder am Cerro El Peligro, wo er sich Beobachtungstürme vorstellt und Hunderte einheimischer Papageien, die über ein Schutzgebiet fliegen, das eine ganze Gemeinschaft als ihr Eigenes empfindet.