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Hände in der Erde: Pflanzung in Los Guardianes, Villanueva

Programm für Schulen

Lernen durch Tun, im Wald, den wir schützen.

Umweltbildung · Kinder und Jugendliche

Der Unterrichtsraum ist der Wald.


Ein Feldtag, an dem Studierende an der echten Arbeit des Schutzzentrums teilnehmen — und mehr als nur einen Besuch mitnehmen: eine andere Art, die Natur zu sehen.

Es ist kein dekoratives Ausflugsprogramm. Die Schülerinnen und Schüler pflanzen, füttern, beobachten — und kehren mit Fragen zurück, die aus der Arbeit entstanden sind, nicht aus dem PowerPoint. Jede Unterrichtseinheit entwickeln wir gemeinsam mit der Schule, damit sie zum Lehrplan und zur Altersstufe der Gruppe passt.

Ziel

Jede Schülerin und jeder Schüler soll eine direkte, nicht erzählte Erfahrung davon machen, wie Naturschutz funktioniert: was es bedeutet, ein Wildtier zu pflegen, was es heißt, ein Ökosystem wiederherzustellen, und warum der tropische Trockenwald für Kolumbien bedeutsam ist.

Wie man teilnimmt

Die Gruppe teilt sich in rotierende Untergruppen auf, die von einem Pfleger oder Biologen des Teams begleitet werden. Jede Untergruppe erfüllt eine konkrete Tagesaufgabe — Pflanzung, Monitoring, Fütterung, Umgebungsgestaltung — und am Ende des Tages gibt es eine gemeinsame Abschlussrunde, in der die Schülerinnen und Schüler teilen, was sie gelernt haben.

Die Tage dauern zwischen 4 und 6 Stunden, je nach Niveau der Gruppe. Sie umfassen eine Waldwanderung, praktische Workshops und das Festhalten von Beobachtungen, die anschließend im Unterricht weiterbearbeitet werden können.

Was Sie tun, was Sie lernen

Fünf Praktiken, fünf Erkenntnisse


  1. Wanderung durch den Tropischen Trockenwald

    Einheimische Pflanzenarten erkennen, Tierspuren lesen, Vögel hören. Lernen, was einen gesunden Wald ausmacht.

  2. Pflanzung eines einheimischen Baumes

    Jeder Schüler pflanzt seinen eigenen Baum, dem sein Name zugeordnet wird. Er erfährt, um welche Art es sich handelt, warum sie in den tropischen Trockenwald gehört und wie der Baum nach seinem Besuch weiterwächst.

  3. Tierbeobachtung

    Festhalten, was Biologen täglich beobachten: Vögel, Reptilien, Kleinsäuger. Verstehen, warum Daten genauso wichtig sind wie Bilder.

  4. Zubereitung von Vogelfutter

    Früchte schneiden, Samen mischen, Rationen berechnen. Sehen, woher die echte Pflege eines Tieres in der Rehabilitation kommt.

  5. Umweltanreicherung

    Sitzstangen bauen, Futter verstecken, Elemente zusammenstellen, die natürliches Verhalten anregen. Verstehen, warum ein Vogel denken muss, um wieder wild zu werden.

Schüler erinnern sich nicht daran, was Sie ihnen erzählen. Sie erinnern sich daran, was sie mit ihren Händen getan haben.

Logistik

Wir arbeiten mit Gruppen von bis zu 40 Schülerinnen und Schülern, aufgeteilt in Untergruppen. Empfohlenes Alter: ab 10 Jahren. Für jüngere Gruppen passen wir Inhalte und Dauer der Aufgaben an. Enthalten sind Wasser, ein Snack, Guides und alle Materialien — die Schule organisiert lediglich den Transport.

Beitrag

Jeder Tag hinterlässt greifbare Spuren: gepflanzte Bäume, aufgezeichnete Beobachtungen, zubereitetes Futter, gebaute Beschäftigungselemente. Der wichtigste Beitrag ist jedoch frühzeitiges Bewusstsein: Schülerinnen und Schüler, die am eigenen Leib begreifen, dass Naturschutz gemacht wird.

Möchten Sie Ihre Schule mitbringen?

Schreiben Sie uns per WhatsApp. Wir koordinieren Termine, Inhalte und Logistik je nach Niveau der Gruppe.