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martes, 14 de abril de 2026

María José und der Durst der B87

Por Alejandro Rigatuso, Fundador y Director de Fundación Loros


Auf der Finca La Ciénaga, an einem Dienstag im April, begegnete María José — die Frau eines der Arbeiter — einer unerwarteten Besucherin: der Lora B87, allein, ruhig sitzend und mit einem Durst, den sie kaum verbergen konnte. Sie war weder Biologin noch Rangerin, doch etwas im Verhalten des Tieres genügte ihr, um zu verstehen, was es brauchte. Sie bot ihm Wasser an. Die Aufzeichnung erreichte die Fundación durch Luis von der Organisation Horses Cartagena, der das Video aus erster Hand erhalten und mit dem Team geteilt hatte. Nicht immer sind es die Experten, die die wertvollsten Entdeckungen machen: Manchmal ist es der aufmerksame Blick von jemandem, der in der Nähe des Waldes lebt, der seine Stille kennt und seine Zeichen zu lesen versteht. Die B87 zeigte sich diesmal allein — in keiner anderen Gesellschaft als der einer warmherzigen Frau auf einer Finca in der Karibik. Diese schlichte Begegnung — Wasser angeboten, Wasser angenommen — ist auch Teil der Karte, die wir nach und nach zeichnen: davon, wie sich unsere Individuen durch das Land bewegen.

Sobre el autor

Alejandro Rigatuso · Fundador y Director de Fundación Loros

Alejandro Rigatuso kam zur Fundación Loros nach Jahren als Vizepräsident für Growth Marketing bei Toptal und brachte einen unkonventionellen Blick mit: Er erkennt am Zustand eines Tieres an den Augen, „hell und weit geöffnet". Lorenzo, der erste freigelassene Papagei, mehrmals wieder eingefangen und immer wieder in die Freiheit entlassen, hat ihn für immer geprägt. Bei Sonnenuntergang, gegen halb sechs, findet man ihn am Mirador de las Ciénagas oder am Cerro El Peligro, wo er sich Beobachtungstürme vorstellt und Hunderte einheimischer Papageien, die über ein Schutzgebiet fliegen, das eine ganze Gemeinschaft als ihr Eigenes empfindet.