viernes, 27 de marzo de 2026· Arbol de Mamón de Mico
Mamón de mico aparece en Miradores
Von Alejandro Rigatuso, Fundador y Director de Fundación Loros
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{
"title": "Mamón de mico taucht in Miradores auf",
"cronica": "Monitor Omar ging durch den Bereich Miradores, dicht am Pfad, als ihn etwas mitten im Dickicht innehalten ließ. Dort, zwischen verschlungenen Lianen und von frischem Regen durchtränkten Büschen, zeigte sich ein Mamón de mico — eine Art, die sich im Santuario nur selten blicken lässt. Der ältere Baum trug eine dichte Krone, die großen, dunklen Blätter noch betupft mit Wassertropfen, und zwischen dem Laubwerk lugten kleine weiße Früchte oder Blüten hervor, die im feuchten Grün des Nachmittags zart aufleuchteten.\n\nEr war nicht allein. Etwas weiter, tief im Gestrüpp verborgen, fand Omar ein zweites, kleineres Exemplar — fast versteckt zwischen Ästen und Schlingpflanzen. „Jefe, más adelante está otro más", hört man ihn in der Audioaufnahme sagen, mit der Ruhe desjenigen, der weiß, dass das, was er soeben entdeckt hat, keine alltägliche Begegnung ist. Zwei Mamones de mico auf derselben Runde — ein erwachsener Baum, ein junger, der gerade erst beginnt — in einem Winkel des tropischen Regenwaldes, der sie all die Zeit gehütet hatte, ohne dass je jemand sie verzeichnet hatte.\n\nDer Fund wurde mit vier Fotografien, zwei Videos und einer Audioaufnahme dokumentiert. Der genaue Standort innerhalb des Santuarios muss noch bestätigt werden, doch die Koordinaten weisen ins Herz von Miradores — dorthin, wo der Pfad sich im Grün verliert und der Regen alles in Stille hüllt."
}
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Über den Autor
Alejandro Rigatuso · Fundador y Director de Fundación Loros
Alejandro Rigatuso kam zur Fundación Loros nach Jahren als Vizepräsident für Growth Marketing bei Toptal und brachte einen unkonventionellen Blick mit: Er erkennt am Zustand eines Tieres an den Augen, „hell und weit geöffnet". Lorenzo, der erste freigelassene Papagei, mehrmals wieder eingefangen und immer wieder in die Freiheit entlassen, hat ihn für immer geprägt. Bei Sonnenuntergang, gegen halb sechs, findet man ihn am Mirador de las Ciénagas oder am Cerro El Peligro, wo er sich Beobachtungstürme vorstellt und Hunderte einheimischer Papageien, die über ein Schutzgebiet fliegen, das eine ganze Gemeinschaft als ihr Eigenes empfindet.