Von Alejandro Rigatuso, Fundador y Director de Fundación Loros
Manche Entscheidungen trifft man beim Gehen. Am 19. März durchquerte Nicolás zu Fuß einen Streifen des Geländes der Fundación Loros, um eine ganz konkrete Frage zu klären: Wo sollen die beiden neuen Volieren des Proyecto Ara entstehen? Die ersten beiden — Aviario #1 und Aviario #2 — sind bereits gebaut und in Betrieb, im selben Bereich, nur wenige Meter voneinander entfernt. Nicolás bewegte sich zwischen ihnen, maß mit den Augen, spürte den Boden unter den Schuhsohlen und begann, mögliche Standorte für die dritte und vierte Voliere abzustecken.
Die vier Punkte wurden in einem kompakten Bereich festgehalten, was darauf hindeutet, dass der Volierenkomplex des Proyecto Ara als zusammenhängendes Ensemble in diesem Sektor des Schutzgebietes Gestalt annehmen wird. Die vorläufigen Standorte für Aviario #3 und Aviario #4 liegen nur wenige Schritte von den bereits bestehenden entfernt — was die Pflege und den Übergang zwischen den Strukturen erleichtern könnte, wenn das Programm weiter voranschreitet.
Vorerst sind es nur Koordinaten und noch offenes Terrain. Doch in diesen auf der Karte markierten Punkten zeichnet sich bereits die Form ab, die das Zuhause, das das Proyecto Ara für die Guacamayas der karibischen Küste errichtet, nach und nach annehmen wird.
Über den Autor
Alejandro Rigatuso · Fundador y Director de Fundación Loros
Alejandro Rigatuso kam zur Fundación Loros nach Jahren als Vizepräsident für Growth Marketing bei Toptal und brachte einen unkonventionellen Blick mit: Er erkennt am Zustand eines Tieres an den Augen, „hell und weit geöffnet". Lorenzo, der erste freigelassene Papagei, mehrmals wieder eingefangen und immer wieder in die Freiheit entlassen, hat ihn für immer geprägt. Bei Sonnenuntergang, gegen halb sechs, findet man ihn am Mirador de las Ciénagas oder am Cerro El Peligro, wo er sich Beobachtungstürme vorstellt und Hunderte einheimischer Papageien, die über ein Schutzgebiet fliegen, das eine ganze Gemeinschaft als ihr Eigenes empfindet.