
miércoles, 13 de mayo de 2026· 10.4266, -75.2465
Die verlorenen Volieren im Herzen des Berges
Von José Marin·Geprüft von Alejandro Rigatuso
Von einem erhöhten Punkt im Reservat aus hielt José Marín inne und hob den Blick. Zwischen dem dichten Grün, das die Berghänge bedeckt, fast verschluckt vom satten Smaragd des Hügels, ragen die Blechdächer der Freilassungsvolieren hervor — jene Strukturen, die ein ahnungsloser Besucher ohne Weiteres für einen weiteren Bauernhof in dieser bergigen Landschaft halten könnte.
Der Himmel war grau, und der Nebel begann, die Gebirgsketten emporzukriechen, die sich Schicht um Schicht zum Horizont hin aufstapeln, eine hinter der anderen, bis sie sich im Dunst verlieren. Aus dieser Entfernung wirken die Volieren klein, fast bedeutungslos angesichts der Weite des Panoramas. Doch dort drinnen, von hier aus unsichtbar, vollzieht sich jeden Tag die geduldige Arbeit, die Loros darauf vorzubereiten, in die Welt zurückzukehren, die sie umgibt.
Dieser Anblick sagt alles, ohne ein Wort zu sagen: Der Dschungel hüllt alles ein, und die Volieren sind kaum mehr als ein Detail in dieser grünen Unermesslichkeit. Ein Detail, das zählt.
